Shining
Originaltitel: Shining, The
Herstellungsland: Großbritannien, USA
Erscheinungsjahr: 1980
Regie: Stanley Kubrick

Darsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers, Barry Nelson, Philip Stone, Joe Turkel, Anne Jackson, Tony Burton, Lia Beldam, Billie Gibson, Barry Dennen

SPOILER WARNUNG ANFANG:

Der ehemalige Lehrer Jack Torrance (Jack Nicholson) erklärt sich bereit, mit seiner Familie den Winter im luxuriösen, aber abgeschiedenen „Overlook“-Hotel zu verbringen, um Kälteschäden vorzubeugen. Was Jack nicht ahnt: In dem Gebäude spukt es, und das nicht zu knapp. Sowohl seine Frau Wendy (Shelley Duvall) als auch Sohn Danny (Danny Lloyd), der von Anfang an kein gutes Gefühl bei der Sache hatte, merken schon sehr bald, dass Jack so langsam, aber sicher um den Verstand gebracht wird...

QUELLE:ofdb.de
SPOILER WARNUNG ENDE:

Wissen:
Die Synchronisation wurde von der Berliner Synchron GmbH erstellt. Sowohl für das Dialogbuch als auch für die Dialogregie zeichnete Wolfgang Staudte verantwortlich. In den deutschen Fassungen von Kubricks vorherigen Filmen Uhrwerk Orange und Barry Lyndon lieh derselbe Synchronsprecher, der Schauspieler Jörg Pleva, den männlichen Hauptfiguren, gespielt von Malcolm McDowell und Ryan O’Neal, seine Stimme und wurde nun auch in Shining auf Jack Nicholson besetzt. Als Grund für diese ungewöhnliche Besetzung, die keine Rücksicht auf die Stammbesetzungen von O’Neal und Nicholson nahm, gilt ein Brief Kubricks an Wolfgang Staudte nach Uhrwerk Orange, in dem Kubrick seine Begeisterung für die deutsche Stimme zum Ausdruck brachte und erklärte, Plevas Stimme passe viel besser zum Film als McDowells eigene Stimme.

Erwähnenswert ist ebenfalls, dass der Hoteldirektor, gespielt von Barry Nelson, in der deutschen Version von Joachim Kerzel synchronisiert wird. Kerzel wird normalerweise als Stammsprecher von Jack Nicholson eingesetzt. Im Dialog der beiden Figuren wirkt dies heute etwas seltsam. Hierbei ist allerdings hinzuzufügen, dass zur Zeit von Shining noch Manfred Schott Nicholsons deutscher Standardsprecher war; erst aufgrund eines tödlichen Unfalls, dem Schott 1982 zum Opfer fiel, übernahm Kerzel seine Synchronrollen, darunter auch die von Dustin Hoffman.
Abgesehen von einigen Außenaufnahmen, wie dem Hubschrauberflug durch die Berge von Colorado am Filmanfang und Aufnahmen an der Timberline Lodge in Oregon, die Kubrick von einem Außendrehteam filmen ließ, wurde der gesamte Film in den Elstree Studios in der Nähe von London gedreht. Dafür wurde das größte zusammenhängende Studiofilmset der damaligen Filmgeschichte errichtet.

Mit Shining begann der Durchbruch der Steadicam, die seitdem zunehmend bei Filmproduktionen Verwendung findet. Bis dahin waren Aufnahmen mit einer Handkamera wenig überzeugend und längere Bewegungen nur umständlich zu realisieren gewesen. Erst die Erfindung eines Systems, mit dem die Kamera dem Kameramann umgeschnallt wird und dieser sich bewegen kann, während ein ausgeklügeltes System etwaige Erschütterungen abfängt, machte die ausführlichen Kamerabewegungen von Shining möglich. Die Steadicam wurde in Shining von ihrem Erfinder, Garrett Brown, bedient.

Danny Lloyd war während der Dreharbeiten erst sechs Jahre alt und wusste jahrelang nicht, dass er in einem Horrorfilm mitgespielt hatte, da das Team ihn konsequent vom Thema des Films fernhielt.
Der Film erhielt mehrere Nominierungen für den Saturn Award der Science-Fiction-, Fantasy- und Horrorfilmakademie in den USA.
Scatman Crothers erhielt den Saturn Award als bester Nebendarsteller.
Stanley Kubrick wurde wegen Shining für die Goldene Himbeere in der Kategorie Schlechteste Regie und Shelley Duvall als Schlechteste Schauspielerin nominiert.
Kritik:
Für mich hat Stanley Kubrick mit "Shining" ein Meisterwerk abgeliefert. Von der Storyline bis zu den Drehorten, über die Kameraarbeit bis zu der Darstellung von Jack Nicholson hat mir in diesem Film alles gefallen. Den einzigsten Fehler den sich Kubrick bei diesem Film geleistet hat war die Verpflichtung von Shelley Duvall, die (bei allem Respekt) zum Schluß des Filmes einfach nur noch nervt. Mit dieser kurzen Kritik möchte ich auch abschließen, da sich jeder diesen MUST SEE Film ansehen sollte um sich sein eigenes Bild zu machen.
Bewertung:
  • Horror Suchti: 9/10
  • Gelegenheitskonsument: 7-8/10