American Werewolf

American Werewolf
Originaltitel: American Werewolf in London, An
Herstellungsland: Großbritannien, USA
Erscheinungsjahr: 1981
Regie: John Landis

Darsteller: David Naughton, Jenny Agutter, Griffin Dunne, John Woodvine, Lila Kaye, Joe Belcher, David Schofield, Brian Glover, Rik Mayall, Sean Baker, Paddy Ryan, Anne-Marie Davies

SPOILER WARNUNG ANFANG:

Zwei junge amerikanische Wandertouristen werden in einem englischen Moor von einem Werwolf angefallen. Einer von ihnen wird getötet, der andere schwer verwundet. In einem Londoner Hospital wieder genesen, verliebt er sich in seine Krankenschwester, muss sich jedoch gefallen lassen, dass sein toter Freund ihn in verschiedenen Phasen der Verwesung wieder aufsucht, mit der Bitte, sich selbst umzubringen, um den Fluch des Werwolfs zu stoppen.
Obwohl er dem Ganzen nicht traut, verwandelt er sich beim nächsten Vollmond in eine Bestie und macht London unsicher...

QUELLE: ofdb.de
SPOILER WARNUNG ENDE:

Wissen:
Der Maskenbildner Rick Baker erhielt im Jahr 1982 für seine Werwolfmasken den Oscar und den Saturn Award 1981. Der Film gewann außerdem den Saturn Award als Bester Horrorfilm 1981; Jenny Agutter und John Landis wurden für den Saturn Award nominiert. 
Der aufwändige Showdown am Piccadilly Circus wurde am Originalschauplatz gedreht. Zunächst verweigerten die Behörden eine Drehgenehmigung; erst als die Szene generalstabsmäßig vorbereitet und größtmögliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen waren, gab es grünes Licht. Da für den Dreh nur eine einzige Nacht zur Verfügung stand und somit keine Wiederholungen möglich waren, wurde das Spektakel von mehreren Kameras gleichzeitig aufgenommen. 
Kritik:
Eindeutig der beste Beitrag zum Thema " Werwolf ". Der Storyaufbau ist sehr gelungen, zudem an Spannung kaum noch zu toppen. Das ganze Szenario ist absolut atmosphärisch geworden und bietet viele Schocks. Auch einige blutige Details sind mit von der Partie. Die Kulisse wird sehr unheimlich gehalten, der Score untermalt bestens. Die Darsteller machen allesamt einen tollen Job. Auf jeden Fall beim ersten Mal ansehen ein Nägelkauer, der Hochspannung anbieten kann. Verdient schon den Namen " Kult ".
Bewertung:
  • Horror Suchti: 9/10
  • Gelegenheitskonsument: 8/10

Shining

Shining
Originaltitel: Shining, The
Herstellungsland: Großbritannien, USA
Erscheinungsjahr: 1980
Regie: Stanley Kubrick

Darsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers, Barry Nelson, Philip Stone, Joe Turkel, Anne Jackson, Tony Burton, Lia Beldam, Billie Gibson, Barry Dennen

SPOILER WARNUNG ANFANG:

Der ehemalige Lehrer Jack Torrance (Jack Nicholson) erklärt sich bereit, mit seiner Familie den Winter im luxuriösen, aber abgeschiedenen „Overlook“-Hotel zu verbringen, um Kälteschäden vorzubeugen. Was Jack nicht ahnt: In dem Gebäude spukt es, und das nicht zu knapp. Sowohl seine Frau Wendy (Shelley Duvall) als auch Sohn Danny (Danny Lloyd), der von Anfang an kein gutes Gefühl bei der Sache hatte, merken schon sehr bald, dass Jack so langsam, aber sicher um den Verstand gebracht wird...

QUELLE:ofdb.de
SPOILER WARNUNG ENDE:

Wissen:
Die Synchronisation wurde von der Berliner Synchron GmbH erstellt. Sowohl für das Dialogbuch als auch für die Dialogregie zeichnete Wolfgang Staudte verantwortlich. In den deutschen Fassungen von Kubricks vorherigen Filmen Uhrwerk Orange und Barry Lyndon lieh derselbe Synchronsprecher, der Schauspieler Jörg Pleva, den männlichen Hauptfiguren, gespielt von Malcolm McDowell und Ryan O’Neal, seine Stimme und wurde nun auch in Shining auf Jack Nicholson besetzt. Als Grund für diese ungewöhnliche Besetzung, die keine Rücksicht auf die Stammbesetzungen von O’Neal und Nicholson nahm, gilt ein Brief Kubricks an Wolfgang Staudte nach Uhrwerk Orange, in dem Kubrick seine Begeisterung für die deutsche Stimme zum Ausdruck brachte und erklärte, Plevas Stimme passe viel besser zum Film als McDowells eigene Stimme.

Erwähnenswert ist ebenfalls, dass der Hoteldirektor, gespielt von Barry Nelson, in der deutschen Version von Joachim Kerzel synchronisiert wird. Kerzel wird normalerweise als Stammsprecher von Jack Nicholson eingesetzt. Im Dialog der beiden Figuren wirkt dies heute etwas seltsam. Hierbei ist allerdings hinzuzufügen, dass zur Zeit von Shining noch Manfred Schott Nicholsons deutscher Standardsprecher war; erst aufgrund eines tödlichen Unfalls, dem Schott 1982 zum Opfer fiel, übernahm Kerzel seine Synchronrollen, darunter auch die von Dustin Hoffman.
Abgesehen von einigen Außenaufnahmen, wie dem Hubschrauberflug durch die Berge von Colorado am Filmanfang und Aufnahmen an der Timberline Lodge in Oregon, die Kubrick von einem Außendrehteam filmen ließ, wurde der gesamte Film in den Elstree Studios in der Nähe von London gedreht. Dafür wurde das größte zusammenhängende Studiofilmset der damaligen Filmgeschichte errichtet.

Mit Shining begann der Durchbruch der Steadicam, die seitdem zunehmend bei Filmproduktionen Verwendung findet. Bis dahin waren Aufnahmen mit einer Handkamera wenig überzeugend und längere Bewegungen nur umständlich zu realisieren gewesen. Erst die Erfindung eines Systems, mit dem die Kamera dem Kameramann umgeschnallt wird und dieser sich bewegen kann, während ein ausgeklügeltes System etwaige Erschütterungen abfängt, machte die ausführlichen Kamerabewegungen von Shining möglich. Die Steadicam wurde in Shining von ihrem Erfinder, Garrett Brown, bedient.

Danny Lloyd war während der Dreharbeiten erst sechs Jahre alt und wusste jahrelang nicht, dass er in einem Horrorfilm mitgespielt hatte, da das Team ihn konsequent vom Thema des Films fernhielt.
Der Film erhielt mehrere Nominierungen für den Saturn Award der Science-Fiction-, Fantasy- und Horrorfilmakademie in den USA.
Scatman Crothers erhielt den Saturn Award als bester Nebendarsteller.
Stanley Kubrick wurde wegen Shining für die Goldene Himbeere in der Kategorie Schlechteste Regie und Shelley Duvall als Schlechteste Schauspielerin nominiert.
Kritik:
Für mich hat Stanley Kubrick mit "Shining" ein Meisterwerk abgeliefert. Von der Storyline bis zu den Drehorten, über die Kameraarbeit bis zu der Darstellung von Jack Nicholson hat mir in diesem Film alles gefallen. Den einzigsten Fehler den sich Kubrick bei diesem Film geleistet hat war die Verpflichtung von Shelley Duvall, die (bei allem Respekt) zum Schluß des Filmes einfach nur noch nervt. Mit dieser kurzen Kritik möchte ich auch abschließen, da sich jeder diesen MUST SEE Film ansehen sollte um sich sein eigenes Bild zu machen.
Bewertung:
  • Horror Suchti: 9/10
  • Gelegenheitskonsument: 7-8/10

Tormented

Tormented
Originaltitel: Tormented
Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Jon Wright

Darsteller: Alex Pettyfer, April Pearson, Dimitri Leonidas, Calvin Dean, Tuppence Middleton, Georgia King, Mary Nighy, Olly Alexander, James Floyd, Sophie Wu, Hugh Mitchell, Larissa Wilson

SPOILER WARNUNG ANFANG:

Diese Schule ist wirklich mörderisch: Die Clique um den Schulrowdy Bradley macht sich einen Sport daraus, die Schwächeren und Außenseiter zu tyrannisieren. Doch bei Darren haben sie den Bogen überspannt: Der übergewichtige Asthmatiker weiß keinen anderen Ausweg, dem systematischen Terror zu entfliehen, als sich das Leben zu nehmen. Doch sein Tod ist erst der Anfang: Auf einer Party erhalten Bradley und seine Kumpels mysteriöse SMS – von der Handynummer des verstorbenen Darren: Er kündigt seine Rache an, und die wird unerbittlich sein. Noch lachen seine damaligen Peiniger: Sie vermuten, dass der einzige Freund Darrens dahinter steckt. Doch dann beginnt das Sterben. Und die verzweifelte Suche nach einem Ausweg: Wer steckt hinter den Morden? Oder ist Darren tatsächlich von den Toten zurückgekehrt.

QUELLE:ofdb.de
SPOILER WARNUNG ENDE:

Kritik:
Das Erstlingswerk von Jon Wright weis zu unterhalten, mit Humor, Dramatik und ein paar Slasher-Szenen kann man diesen Film mit ruhigem Gewissen ansehen. Die Story ist nicht großartig aber doch sehr unterhaltend. Leider kann man das auch nur von den Protagonisten sagen, die meiner Ansicht nach in ein paar Szenen recht übertrieben spielen. Doch das macht dem Unterhaltungswerk keinen Abbruch. Der schwarze Englische Humor ist neben den (zwar zumeist zu durchsichtigen) Splatter Effekten das beste was dieser Film zu bieten hat. Ich will bei diesem Film auch nicht Ewigkeiten über dies und das schwafeln... Fazit: "Tormented" hat das Zeug zu einem unterhaltsammen Film. Mit ein paar Bier und etwas zu knabbern, kann ein netter Filmabend gestaltet werden.
Bewertung:
  • Horror Suchti: 5/10
  • Gelegenheitskonsument: 6/10

John Carpenters Vampire

John Carpenters Vampire
Originaltitel: John Carpenter's Vampires
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1998
Regie: John Carpenter

Darsteller: James Woods, Daniel Baldwin, Sheryl Lee, Thomas Ian Griffith, Maximilian Schell, Tim Guinee, Mark Boone Junior, Gregory Sierra, Cary-Hiroyuki Tagawa, Thomas Rosales Jr., Henry Kingi, David Rowden

SPOILER WARNUNG ANFANG:

Jack Crow (James Woods) ist der Anführer einer Gruppe von Vampirjägern, die im Auftrag des Vatikans umherzieht, um die Blutsauger endlich auszurotten. In New Mexiko finden sie wieder einmal ein grosses Vampirnest, welches sie darauf voll und ganz auslöschen. Dabei ahnen sie nicht, daß dessen Anführer, der Obervampir Valek (Thomas Ian Griffith), nicht dabei war. Dieser ist zugleich der älteste und stärkste Blutsauger aller Zeiten und sinnt nun auf blutige Rache. Diese vollzieht er auch sogleich während der Party des Vampirjägerteams. Nur Jack Crow und ein weiterer aus dem Team entkommen ihm. Auf der Flucht nehmen sie noch eine Hure (Sheryl Lee) mit, die kurz zuvor von Valek gebissen wurde. Diese soll sich noch als nuetzlich erweisen um Valek zu finden, da alle Gebissenen eine telepathische Verbindung zu ihrem Meister eingehen können. Und die Zeit eilt: Valek will ein 600 Jahre altes Ritual beenden, daß seine Macht gefährlich steigern könnte.

QUELLE: ofdb.de
SPOILER WARNUNG ENDE:

Wissen:
Der Film erhielt 1999 in den Kategorien Bester Schauspieler (James Woods), Bestes Make-up und Beste Musik je einen Saturn Award. Sheryl Lee wurde als Beste Nebendarstellerin für einen Preis nominiert.
Kritik:
Ein Mix aus Vampir-Horror und Western, keine schlechte Idee, und alles andere als eine schlechte Umsetzung hat John Carpenter mit "Vampire" abgeliefert. Die Storyline ist zwar im Mittelteil des Films eher schleppend doch der Anfang und das Ende ist ein wirkliches Vampirfest (natürlich müsste man eher Vampirjägerfest sagen). Protagonistisch sowie Technisch ist der Film durchweg solide und besser. Leider kann ich persöhnlich nicht viel mit Westernmusik anfangen, diese wird zumeist zur untermalung verwendet. Die Drehorte sind gut gewählt und bringen den Film ein gutes Stück tiefe. Für Fans und solche die es werden wollen kann ich eine absolute Empfehlung aussprechen.
Bewertung:
  • Horror Suchti: 6-7/10
  • Gelegenheitskonsument: 5-6/10

Ritter der Dämonen

Ritter der Dämonen
Originaltitel: Tales from the Crypt: Demon Knight
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1995
Regie: Ernest R. Dickerson, Gilbert Adler

Darsteller: John Kassir, Billy Zane, William Sadler, Jada Pinkett Smith, Brenda Bakke, CCH Pounder, Dick Miller, Thomas Haden Church, John Schuck, Gary Farmer, Charles Fleischer, Tim De Zarn

SPOILER WARNUNG ANFANG:

Irgendwo in New Mexico: Auf der Flucht vor dem "Collector" flieht Brayker in eine alte Kirche, die in ein Hotel umfunktioniert wurde. Sein Verfolger will unbedingt in den Besitz eines seltsamen Schlüssels kommen, der das Blut von Jesus Christus enthält und dadurch die einzige wirksame Waffe im Kampf gegen Dämonen darstellt. Der Collector ist Anführer der Dämonenscharen und will mit Hilfe des Schlüssels das Tor zur Welt der Finsternis öffnen.
Als Brayker die Herausgabe verweigert, eskaliert die Situation: der Collector lässt eine blutgierige Horde an Ausgeburten der Hölle auf das Hotel los. Brayker und die restlichen Bewohner setzen sich zur Wehr...

QUELLE:ofdb.de
SPOILER WARNUNG ENDE:

Wissen:
Der Film wurde im Jahr 1996 als Bester Horrorfilm für den Saturn Award nominiert. 
Der Film wurde in Vancouver gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 12 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 21,1 Millionen US-Dollar ein. 
Kritik:
Der Cryptkeeper bekommt in "Ritter der Dämonen" seinen ersten Auftritt auf der großen Leinwand. Doch Leider ist "RdD" nicht das was viele der Fans erwartet haben. Zwar wird mit hochkarätigen Schauspielern aufgefahren, doch ist die Story eher mittelmäßig gut. Die Effekte sind zumeist sehr nett anzusehen, doch auch hier wird leider zuwenig geboten. Trotz der vielen bekannten Schauspieler, schaffte es nur Billy Zane mich wirklich in seinem handeln zu fesseln. Leider wurde bei der Aufteilung des Budgets wohl nicht viel Geld in die Drehorte gesteckt, denn die Handlung des Filmes spielt zu 90% in einem recht unanschaulichem (doch ach auch irgendwie passendem) Hotel. Und natürlich darf der kategorische schwarze Humor nicht fehlen, dieser wird für mich leider nicht stark genug ausgereizt. Trotz alledem ist Ritter der Dämonen ein unterhaltsammer Film geworden.
Bewertung:
  • Horror Suchti: 5/10
  • Gelegenheitskonsument: 5-6/10

Bloodnight - Intruder

Bloodnight - Intruder
Originaltitel: Intruder
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1989
Regie: Scott Spiegel

Darsteller: Elizabeth Cox, Renée Estevez, Dan Hicks, David Byrnes, Sam Raimi, Eugene Robert Glazer, Billy Marti, Burr Steers, Craig Stark, Ted Raimi, Alvy Moore, Tom Lester

SPOILER WARNUNG ANFANG:

Ein Supermarkt am Rande der Stadt soll für immer geschlossen werden. Deshalb müssen der Filialleiter Abernathy, die Kassiererin Jennifer und andere Kollegen
über den üblichen Feierabend hinaus dortbleiben, um die Ware zu zählen. Nachdem Jennifers Ex-Freund Craig auf unliebsame Weise aus dem Laden geschmissen wurde, glauben alle an einen bösen Scherz, als sie unheimliche Geräusche in dem großen Gebäude hören. Doch dem ist nicht so. In den endlosen Gängen des Supermarktes treibt sich ein irrer Schlitzer herum. Wahllos wird ein Angestellter nach dem anderen auf brutalste Weise abgeschlachtet.

SPOILER WARNUNG ENDE:

Wissen:

Als Schauspieler ist unter anderen Sam Raimi zu sehen, der bei der Tanz-der-Teufel-Trilogie (Tanz der Teufel, Tanz der Teufel 2 und Armee der Finsternis) Regie führte und für die Verfilmungen der Spider-Man-Comics verantwortlich ist. Raimi ging mit Regisseur Spiegel auf die Highschool in Detroit und die beiden spielen in gegenseitigen Filmen des Öfteren mit – oft auch als Cameo. Zu sehen sind im Film außerdem Bruce Campbell und Lawrence Bender als Polizisten, sowie Spiegel selbst als Lieferant. Besonders mit Campbell und Raimi wurde für den Film geworben, obgleich beide nur in Nebenrollen zu sehen sind.
Kritik:
Eine Perle, oder ein überschätzer Slasher? Für mich absolut eine Perle. Es ist zwar nicht zu leugnen das es hier und da ein wenig langatmig wird, doch das ist zu überstehen. Die Auftritte von Sam Raimi, und Bruce Cambell werden Horrorherzen höher schlagen lassen. Die Story ist zwar nicht bahnbrechend, doch unterhaltsam. Leider merkt man hier und da dem Film an das nicht viel Geld zu verfügung stand, aber auch dies ist zu verkraften. Was mir sehr gefallen hat waren die Kameraarbeiten, so sind wirklich ein paar schön anzusehende Sequenzen erstanden. Eine klare Empfehlung.
Bewertung:
  • Horror Suchti: 7-8/10
  • Gelegenheitskonsument: 4-5/10