August Underground
Originaltitel: August Underground
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2001
Regie: Fred Vogel, Allen Peters

Darsteller: Kyle Dealman, Casey Eganey, Dan Friedman, Alexa Iris, Victoria Jones, Aaron LaBonte, Ben LaBonte, Allen Peters, AnnMarie Reveruzzi, Erika Risovich, Russel A. Sagona, Randi Stubbs

SPOILER WARNUNG ANFANG:

Zwei junge Männer wissen nicht viel mit ihrer Zeit anzufangen und gehen äußerst perversen Hobbys nach: Vergewaltigung und Mord erfreuen die beiden tumben Vorstädter und ihre Untaten halten die beiden auf Video für die Nachwelt fest. In ihrem Keller halten sie eine schwer verstümmelte Frau gefangen, inmitten von Leichen und starrendem Dreck. Aus Spaß foltern und demütigen sie ihre Opfer bis aufs Äußerste, schmieren sie zum Beispiel mit Kot voll und laben sich an ihrer Panik. Doch auch harmlose Ausflüge wie Supermarktbesuche enden öfter mal in Terror und Gewaltausbrüchen…

QUELLE: ofdb.de
SPOILER WARNUNG ENDE:

Wissen:
Bei der Produktion von Toe Tag Pictures führte Fred Vogel, gemeinsam mit Allen Peters schrieb er auch das Drehbuch. Die Musik stammt von Richard J. Donahue und für den Schnitt war Kelly Hutch verantwortlich.

Der Film wurde so bearbeitet, dass der Anschein geweckt wird, man habe es mit einem richtigen Amateurvideo zu tun und will so den Eindruck vermitteln diese Taten seien wirklich real. Der ursprünglich geplante Promotiongag, unbeschriftete Videokassetten an öffentlichen Plätzen zu platzieren, wurde aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen allerdings wieder fallen gelassen.

Der Film erschien in mehreren Staaten auf Video. In den USA erschien der Film auch in einer 70 Minuten langen Directors-Cut-Version.
Kritik:
Sehr sehr kranker "Film". Die Gewaltdarstellung welche in diesem Machwerk gezeigt wird, kann durch die (gewollt) schlechte Kameraführung (es wackelt an fast allen Stellen des Films) noch besser Dargestellt werden. Die Protagonisten überzeugen in Ihrer Handlung meist gut bis sehr gut. Eine Storyline, wenn man sie denn so nennen möchte wurde nicht klar dargestellt. Eine "Handlung" spielt sich eher im Kopf des Zuschauers ab. Im Gegensatz zu Mainstream Filmen, welche das Thema "Snuff" behandeln (z.B. 9mm), ist "August Underground" das wohl heftigste was je gedreht wurde, und kann vielleicht nur durch seine zwei Nachfolger: "Mordum" und "Penance" übertroffen werden.
Bewertung:
  • Horror Suchti: 6-7/10
  • Gelegenheitskonsument: 2-3/10